Wichtiges vorab:
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Wir freuen uns über Feedback!
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Bezüglich Berichteinreichung
Wir würden uns bei eingereichten Berichten über folgende zusätzliche Infos freuen:
- Name der/des Fotografin/Fotografen (bei Fotos)
- Von wann bis wann fand das Event statt?
- Name der/des Autorin/Autors des Berichts
Vielen Dank!
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Termine
- KRV Sommerfest und Firmencup: 6. Juli 2024
- Badenachterparty: 26. Juli 2024
- All you can row (Ausschreibung): 22. Juni 2024
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Regatta-Termine
- Internationale Ratzeburger Ruderregatta: 1. bis 2. Juni 2024
- Deutsche Jahrangsmeisterschaften (DJM): 20. bis 23. Juni
- Bundeswettbewerb (Kinder): 27. bis 30. Juni 2024
- Tripelmeisterschaften (DHM/DMR/Masters): 12. bis 14. Juli 2024
- Landesmeisterschaften: 20. bis 21. Juli 2024
Vorstand
informiert
Liebe Mitglieder,
Ihr habt Euch gewünscht, mehr über unsere Arbeit im Vorstand informiert zu werden. Das probieren wir jetzt mit dem neuen Format „der Vorstand informiert“. Das dringendste Thema zurzeit ist die Website und die Daten in der Cloud. Hier ist eine Übergangslösung gefunden. Die Website wird neu aufgebaut, die Daten sind gesichert und werden zeitnah wieder zur Verfügung stehen. Im Bootspark tut sich ebenfalls einiges. Nach dem Schaden an Moby Dick liegt das Boot in der Werkstatt zur Reparatur, ein Ersatzboot als Übergang wurde vom KRA geliehen. Wie es mit dem Boot weitergeht, wird sich während der Reparatur zeigen. Nach dem Schaden an Synchron liegt das Boot weiterhin in der Werft zur Reparatur. Wie wir hier weiter vorgehen können wird sich zeigen. Ein Ersatz oder eine umfassende Reparatur für das Boot ist langfristig notwendig. Außerdem befassen wir uns gerade wieder mit dem Anbau und den Alternativen.
Ist das Format in dieser Form so wie Ihr es euch wünscht, wollt ihr zu einzelnen Themen detaillierter informiert werden oder lieber einen Überblick über alles bekommen?
Wendet Euch gerne mit Feedback an die Redaktion, Alex und Luise sammeln das Feedback und leiten es an uns weiter.
Autor: Rupert Pretzler
Datum: 20. Mai 2024
Regatta
Heidelberg
Am 11. Mai 2024 brach der KRV zusammen mit Mitgliedern des KRAs zur Regatta in Heidelberg auf, wo sie auf eine siegreiche Platzierung und auf eine spaßige Zeit hofften.
Der erste Tag der Regatta begann früh morgens um 6:40 Uhr mit einer gemeinsamen Autofahrt, in der es für die Jugend nach Heidelberg ging.
Nach der Ankunft wurde ausgeladen und ein Zelt in der Nähe vom Steg aufgebaut. Bald darauf begannen auch schon die ersten Rennen:

Den Anfang machte Laurens Ochmann im Jungen Einer - er erreichte in diesem Rennen Platz vier. Gleich darauf fand das Rennen von Lena Fischer und Anna Preischl statt, die das Ziel als Dritte erreichten. Das nächste Boot, das in Heidelberg am Start lag, war der Junioren Doppelzweier von Julian Müller und Toni Detscher, die nach 1500 absolvierten Metern den dritten Platz erreichten. Anschließend startete auch schon Hannes Finckh im Junioren Einer und konnte sich nach einem spannenden den zweiten Platz ergattern. Kurze Zeit später startete auch Simon Hilber im Männer-Einer und erreichte kurze Zeit später das Ziel als Dritter. Malte Nabel lag ein wenig später am Start. Nachdem er sein Bestes gegeben hatte, wurde er schließlich ebenfalls Dritter. Nach einer kurzen Pause wagten sich Alexander Haas und Marvin Janzen an ihr Rennen: letzten Endes erreichten sie das Ziel als Zweite. Als nächstes starteten Thiago Barreto und Claudia Ciescholka (vom KRA) im Master Mixed Doppelzweier für Karlsruhe, sie beendeten ihr Rennen als Erste. Kurz danach fuhren Malte Nabel und Simon Hilber, die beide schon im Einer gestartet waren, ihr zweites Rennen, das sie als Dritte absolvierten. Die Goldmedaille ging anschließend an Bora Ipek und Benedikt Schmid, die als Junioren Doppelzweier gestartet waren und voller Siegesfreude zum Steg zurückkehrten. Marion Kamplade (KRA) konnte sich ebenfalls den ersten Platz im Masters Frauen Einer erkämpfen. Thiago Barreto und Josef Gravenhorst (KRA) nahmen am Masters Männer Doppelzweier Rennen teil, in welchem sie Dritte wurden. Marion Kamplade und Claudia Ciescholka (KRA) holten sich den ersten Platz und somit eine Goldmedaille, während Lena Weinhardt im Juniorinnen Einer Rennen Vierte wurde. Toni Detscher, Benedikt Schmidt, Julian Müller, Bora Ipek und Henri Papp schafften im Junioren Doppelvierer den vierten Platz. Als letztes Rennen an diesem Tag startete der erste Achter von Karlsruhe: Karl Draper, Jonas Fitz, Rune Grofer, Tom Weinhardt, Alexander Haas, Marvin Janzen und St.Carla Abuera. Sie erreichten einen starken zweiten Platz und beendeten somit diesen Regattatag.
Zusammengefasst dürfen wir zu einem 1. Platz und einer Medaille am Samstag gratulieren: Dem Männer – Doppelvierer mit Karl Draper, Jonas Fitz, Lasse Mahnke (Mannheimer RV Amicitia) und Tom Weinhardt, Karl Draper und Jonas Fitz im SM 2x, Bora Ipek und Benedikt Schmidt im JM 2x B LG und Sonja Arnold Keifer mit ihrer SF 4x Crew aus Mannheim, sowohl in ihrem 1500m Rennen als auch im direkt danach folgenden Sprint Rennen über 350m.
Am nächsten Tag ging es noch früher los: um 6.30 Uhr versammelten sich die Jugend der Ruderer Karlsruhes am KRV, von wo es auch gleich darauf los ging in Richtung Heidelberg.

Wie bereits am Vortag begann Laurens Ochmann diesen Regattatag mit einem soliden zweiten Platz, gleich gefolgt von einem Masters Mixed Doppelvierer Rennen, an dem Thiago Barreto, Marion Kamplade, Claudia Ciescholka und Josef Gravenhorst vom KRA teilnahmen und sich mit dem ersten Platz eine Goldmedaille abholten. Das dritte Rennen dieses Tages belegten Julian Müller und Toni Detscher in einem Junioren Doppelzweier Rennen. Dieses beendeten sie mit einem dritten Platz. Tom Weinhardt konnte sich hingegen den zweiten Platz in einem Junioren Einer Rennen ergattern, während Hannes Finckh in dem darauffolgenden Rennen Vierter wurde. Malte Nabel belegte ebenfalls den vierten Platz in einem Männer Einer Rennen, indem auch Simon Hilber teilnahm, der in einem anderen Lauf Zweiter wurde. Auch startete in einem Männerzweier Rennen Alexander Haas und Marvin Janzen, zusammen erreichten sie den vierten Platz. Zudem nahmen Sonja Arnold-Keifer und Martin Kansey an der Regatta in Heidelberg teil, hier in ihrem ersten Rennen der Altersklasse „Master“ im Mixed Doppelzweier, wo sie knapp den zweiten Platz erreichten. Eine weitere Goldmedaille wurde Marion Kamplade und Josef Gravenhorst (KRA) übergeben, als sie ein Masters Mixed Doppelzweier Rennen gewonnen hatten. Im nächsten Männer Doppelzweier Rennen nahmen gleich zwei Boote von Karlsruhe Teil: In Abteilung 1 holten sich Malte Nabel und Simon Hilber den dritten Platz, während Karl Draper und Rune Grofer in Abteilung 2 des Rennens Zweite wurden. Nicht zu vergessen sind auch Bora Ipek und Benedikt Schmidt, die, nachdem sie am Vortag die Goldmedaille absahnen konnten, hier Vierte wurden. Marion Kamplade (KRA) sicherte sich den zweiten Platz, während Claudia Ciescholka (KRA) bald darauf eine Goldmedaille verdient gewinnen konnte. Nach den Einer Rennen, startete Karlsruhe wieder mit einem Masters Männer Doppelzweier, der hier den zweiten Platz belegte. Ihre zweite Goldmedaille konnte Claudia Ciescholka (KRA) in ihrem zweiten Rennen sicherstellen: zusammen mit Marion Kamplade (KRA) gewann sie das Master Frauen Doppelzweier Rennen. Kurz danach startete Lena Weinhardt im vorletzten Rennen dieses Renntages im Einer, wo sie den vierten Platz belegte. Der Junioren Doppelvierer, bestehend aus Toni Detscher, Benedikt Schmidt, Julian Müller, St. Bora Ipek und Henri Papp, beendete mit einem zweiten Platz die Regatta Heidelberg.
Sieger der Goldmedaille des KRV – Wikings am Sonntag waren: erneut der Männer – Doppelvierer mit Karl Draper, Jonas Fitz, Lasse Mahnke (Mannheimer RV Amicitia) und Rune Grofer und Sonja Arnold Keifer mit Unterstützung aus Mannheim im SF 4x – Gratulation!
Vielen Dank an die Betreuenden Trainer Lisa und Maren, ohne die es nicht möglich gewesen wäre an der Regatta teilzunehmen, sowie an den Heidelberger Regatta-Verband für die tolle Organisation
Datum: 11. bis 12. Mai 2024
Autor: Henri Papp
Internationale Regatta
Ghent
Parallel zur Regatta in Heidelberg fand die Ghent International May Regatta statt. Da dieses Jahr weder die Int. Hügelregatta in Essen, noch die Int. Wedau Regatta in Duisburg stattfinden konnten fuhr der gesamte deutsche U23-Bereich nach Ghent in Belgien. Die Regatta sollte für erste internationale Vergleiche, zum Beispiel gegen Schweizer, polnische oder französische Boote, genutzt werden und war ein weiterer Schritt für die Mannschaftsbildung in Richtung U23 WM.

Nach ihren guten Ergebnissen bei der DKBM in Krefeld wurden Helena Brenke und Claire Licht (Breisacher RV) mit in die Zweierbildung des DRV aufgenommen und konnten am Wochenende ihre Zweierkombinationen austesten. Durch die jeweiligen Vorlaufsiege am Samstagvormittag, zusammen mit ihren Partnerinnen aus Hannover und Kettwig, standen sich die beiden nachmittags im Finale gegenüber, welches Helena mit Anna Schiefer (DRC Hannover) deutlich für sich entscheiden konnten. Claire landete mit Partnerin Lea Schneider aus Kettwig vor dem Boot des Schweizer Ruderverbandes auf Platz 2. Sonntags wurden weitere Kombinationen ausgetestet, sodass Helena und Claire nun zusammen an den Start gingen. Nach einem weiteren Vorlaufsieg mussten sie sich dann später im Finale dem ersten DRV-Boot und der Schweizer Kombi geschlagen geben.

Auch für Sophia Brenke war es ein erfolgreiches Wochenende. Zusammen mit Partnerin Hanna Sättler aus Nürtingen konnte sie an beiden Tagen, bei Gegenwind und gut Welle den U19-Zweier ohne gewinnen. Da die Junioren-Regatta in Köln ebenfalls dieses Jahr ausfällt, fuhren die beiden zusätzlich noch Vierer ohne mit zwei Mannheimer Sportlerinnen. Auch in dieser Bootsklasse konnte sie sich an beiden Tagen in ihren Rennen durchsetzen und fuhren als erste über die Ziellinie.
Für Clara Reiter ging es nicht nur ins Mittel-, sondern auch ins Großboot. In einem spannenden Rennen musste sie sich samstags im Vierer ohne (zusammen mit Oldenburg und Potsdam) nur dem ersten deutschen Vierer geschlagen geben und kann sich jetzt belgische Vizemeisterin nennen. Sonntags ging es dann im Achter gegen 11 weitere Boote an den Start. Mit dabei auch viele britische Universitätsachter, welche die Regatta in Ghent als Vorbereitung für Henley nutzten. Im zweiten DRV-Achter erreichte Clara dann den zweiten Platz im B-Finale.
Nach seiner U23-EM Teilnahme im letzten Jahr ging Adrian Mengedoht nun bei den A-Senioren an den Start. Im leichten Einer qualifizierte er sich am Samstag für das A-Finale und erruderte dort den fünften Platz. Sonntags verpasster er leider knapp das A-Finale. Nach einem erfolgreichen Wochenende geht es nun direkt in die Vorbereitung (Breisach) für die zweite und letzte Überprüfung im Kleinboot. Am ersten Juniwochenende findet diese nach Hamburg und Ratzeburg statt.
Datum: 11. bis 12. Mai 2024
Autorin: Claire Licht
Jugendaktion
Bouldern
Am 28. April 2024 um 16:00 Uhr trafen wir uns gemeinsam mit den Jugendvertretern Toni und Anne, dem Stellvertretenden Jugendvertreter Tom sowie den Vereinsmitgliedern Benedikt, Laurens, Lena W., Lena F., Wim und Bora vor der Boulderhalle "The Rock" in Durlach-Aue.
Bevor wir allerdings anfangen konnten zu klettern, mussten wir noch auf Laurens warten, der aus Versehen zur falschen Kletterhalle gefahren war. Dann mussten noch die passenden Boulderschuhe ausgeliehen werden, ehe wir endlich die verschiedenen Kletterrouten oder "Tracks", wie Toni, Wim und Anne sie nannten, erkunden konnten.

Die Kletterrouten hatten 6 verschiedene Schwierigkeitsgrade: Grün für Entspannt, Blau für Machbar, Orange für Sportlich, Gelb für Hart, Rot für Sehr-hart und Schwarz für Bretthart. Da viele von uns noch nie gebouldert waren, blieben die roten und schwarzen Routen erst einmal nicht machbar. Einige von uns versuchten sich allerdings erfolgreich an den gelben Routen.
Insgesamt ging die Jugendaktion in der Boulderhalle ca. 2 Stunden und war für alle sehr unterhaltsam. Nach den 2 Stunden voller Spaß an den Kletterwänden ging es wieder zurück nach Hause. Ich glaube ich spreche für alle wenn ich sage, dass die Aktion ein voller Erfolg war und wir uns alle auf das nächste Jugend-Event freuen.
Datum: 28. April 2024
Autor: Tom Weinhardt
Bericht:
DKBM 2024
Rudern ist als all-Wetter-Sportart bekannt. Und dass Ruderer sich nicht von gutem oder schlechtem Wetter abhalten lassen, zeigte sich am vergangenen Wochenende in Krefeld. Hier gingen die besten Sportler bei der deutschen Kleinbootmeisterschaft bei Regen, Wind, Hagel, Sonne, Sturmböen und Kombinationen über 2000 m an den Start. Mit dabei Helena im leichten U23-Einer und Lars im U19 Einer. In den Riemenbootsklassen wurde der KRV vertreten von Sophia mit Zweierpartnerin Hanna aus Nürtingen im U19 2- und von Clara mit Zweierpartnerin Eva im U23 2-. Außerdem ging Claire an den Start im leichten U23-Einer. Seit letztem Winter trainiert sie zusammen mit Helena im Hafen, startet allerdings für ihren Heimatclub Breisach.
Für unsere U23-Sportlerinnen ging es bei der Regatta darum, die Leistungen der Langstrecke Leipzig zu bestätigen und sich nochmal weit vorne im Feld der U23-Sportlerinnen zu positionieren. Helena konnte mit einem beherzten Sieg im Halbfinale den Einzug ins Finale A klar machen und ließ dabei sogar die Reichardt-Zwillinge hinter sich. Im Finale A erreichte sie den 5 Platz und ist somit die 3. Schnellste U23-Ruderin. Claire wurde im Finale B vierte und liegt damit in der Rangliste auf Platz 6. Clara und Eva verpassten den Einzug ins Finale A um nur etwa eine halbe Bootslänge. Im Finale B beendeten sie die Regatta insgesamt auf dem 10 Platz. Krankheitsbedingt fehlten hier am Ende die Körner, um im Gesamtergebnis weiter nach vorne zu kommen.
Lars erreichte im C-Finale 5. Platz. Nach einem frustrierenden Vorlauf konnte er sich zwar nochmals steigern und gute Rennen abliefern, der Einzug in die vorderen Finals war damit aber nicht mehr möglich.
Sophia und Hanna wurden im B-Finale zweite und kamen in einem beherzten Endspurt dem 1. Platzierten Boot nochmal gefährlich nahe.
Datum: 19. bis 21. April 2024
Autor: Rupert Pretzler
Trainingswochenende
Essen
Nach dem Ergebnis der Kleinbootmeisterschaft in Krefeld wurden Helena und Claire zu einer Trainingsmaßnahme nach Essen eingeladen. Der Fokus dieses Wochenendes lag auf der Doppelzweierbildung. Dafür wurden von Donnerstag bis Sonntag mit den sechs schnellsten leichten U23 Einerfahrerinnen verschiedene Kombinationen ausgetestet. Bei durchwachsenen Windbedingungen auf dem Baldeneysee, aber steigenden Temperaturen konnte sich auf einigen Kilometern zusammengefunden und erste Eindrücke gesammelt werden.
Datum: 27. April 2024
Autorin: Helena Brenke
Trainingslager
Mulhouse
Mitte April fand in Mulhouse das jährliche Trainingslager der Seniorenmannschaft zusammen mit der U19 / 23 Mannschaft statt. Das Trainingsgelände war für viele der Mannschaft eine Überraschung. Der Ruderverein, der uns untergebracht hat, war auf dem Gelände einer alten Werft. Links und rechts standen viele heruntergekommene Boote die dort zur Reparatur oder als Ersatzteile aufbewahrt wurden. Am Rande des Geländes war jedoch eine große freie Ecke, in der die Mannschaft ihre Boote und Busse lagern konnte.
In den nächsten Tagen wurde das Gelände vollständig genutzt: abends wurde gegrillt, mittags wurden schnell Nudeln wie auf der Regattastrecke zubereitet, damit die Athleten wieder fit zur nächsten Einheit sind, und gelegentlich wurde der Campingstuhl am Flussufer aufgestellt, um mit einem lecker Bierchen anzustoßen. Der Bootsplatz lag an einem Kanal, der abseits des Rheins war. Vom Steg aus konnten wir ungestört sechs km geradeaus fahren und ab und an kam wie im Rheinhafen das ein oder andere Schiff vorbei.
Das Trainingslager war im Ganzen ein großer Erfolg. Viele der Seniorenmannschaft hatten die Möglichkeit, nach einem langen Winter wieder mehrere Einheiten am Stück im Boot zu verbringen. Dazu haben auch manche das hervorragende Wetter genutzt, sich dem Rennradsport zu widmen und ihre Kilometer auf dem Rad zu sammeln. Währenddessen hatte die U19 /23 Trainingsgruppe die Möglichkeit, sich intensiv auf die voranstehende Kleinbootmeisterschaft in Krefeld vorzubereiten. Dass das Training so erfolgreich war, liegt zum Großteil an der Unterstützung der Trainer. Maxi hat das Training geleitet und organisiert und ist Grund, warum viele Athleten Fortschritte im Rudern machen konnten. Ab Samstag hat Maxi Unterstützung von Matt Draper bekommen. Matt ist der Vater von einem der Senioren-Ruderer. Nochmals ein großes Dankeschön an beide!! Am Ende verließ die Mannschaft Mulhouse mit guten Erinnerungen und Erlebnissen. Obwohl nicht alles optimal verlief, war es ein hervorragendes Erlebnis, welches die Mannschaft ruderisch, aber auch sozial gestärkt hat.
Datum: 11. bis 14. April 2024
Autor: Karl Draper
BW Qualifikation
Esslingen

Am Samstag den 27.4.2024 fand die Baden-Württembergische Qualifikationsregatta für den Bundeswettbewerb 2024 statt. Hier für fuhren Maren und Lisa mit drei Kindern des U15-Teams nach Esslingen gefahren. Im Gegensatz zu vergangener Woche in Mannheim war das Wetter sehr gut, Temperaturen über 5 Grad Celsius und kein Wind. Als erster auf die Strecke über die 3000 m ging Laurens Ochmann im Einer (Jung 1× 14 J LG). Er erreichte den 3. Platz und verpasste mit wenigen Sekunden das Ticket nach Berlin, wo der Bundeswettbewerb in diesem Jahr ausgetragen wird. Dann folgten Klara Pilz und Charlotte Wiener mit ihrem Doppelzweier (Mäd 2× 13/14 J). Sie belegten den 2. Platz und qualifizierten sich für Berlin Ende Juni.
Datum: 27. April 2024
Autorin: Lisa Merz
Vorbereitung
All you can row
Ich, Manuel Schorer, möchte dieses Jahr den AYCR im Gig-Einer ‘‘Wasserkönig‘‘ antreten. Dazu habe ich einige Trainingsfahrten auf dem Rhein geplant. Die erste fand am 20.4. statt. Ich bin pünktlich zum Sonnenaufgang am RV Wiking gestartet und bis Speyer gut durchgekommen. Ab Speyer hat der Gegenwind zugelegt und mein Vorankommen verlangsamt. Trotzdem bin ich nach ca. 5 Stunden Fahrtzeit in Mannheim am Steg des MRC angekommen. Die Regattagruppe hat auf der Heimfahrt von der oberrheinischen Frühregatta dankenswerterweise das Boot zurück nach Karlsruhe mitgenommen. Am 25.4. fand die nächste Trainingsfahrt statt. Diesmal aber nur bis zum Bootshaus der RG Speyer im Reffenthal. Am 27.4. wurde die gleiche Strecke erneut gefahren, diesmal jedoch im Mannschaftsboot der KRA. Die letzte große Trainingstour wird am 18. Und 19.5. stattfinden. In dieser Zeit werde ich hoffentlich bis nach Mainz rudern können. Danach steht am 22.6. der AYCR an.
Autor: Manuel Schorer
Internationale Juniorenregatta
München
Die Trainingsgruppe der Junioren war erfolgreich bei der diesjährigen internationalen Regatta in München

Der Karlsruher Ruderverein konnte bei der am 4. und 5. Mai stattfindenden internationalen Juniorenregatta in München beachtliche Erfolge verbuchen. A-Junior Lars Trampert sicherte sich im Zweier ohne mit seinem Partner aus Speyer den Sieg im A-Finale, was einen sehr vielversprechenden Wechsel in den Riemenbereich markiert. Zudem erreichte er mit dem Südteam im ersten Achter einen starken vierten Platz.

A-Juniorin Sophia Brenke trat im Vierer ohne mit ihrer Partnerin aus Nürtingen kombiniert mit Mannheim an, wobei sie aufgrund eines Ausfalls einer Mannheimerin mit Karlsruher Ersatzperson Luzia Pilz gefahren sind und ins B-Finale fuhren.Im Zweier ohne gelang es Sophia und ihrer Partnerin aus Nürtingen, sich von den polnischen Konkurrenz abzusetzen und den zweiten Platz zu erreichen. Der anschließende Achter des Südteams belegte im A-Finale den siebten Platz. Luzia Pilz leistete nicht nur als zuverlässige Ersatzfrau im Vierer ohne wertvolle Arbeit, sondern fuhr auch im A-Juniorinnen Doppelvierer mit einer Kombination aus Ulm, Konstanz und Mannheim, der jedoch durch einen weiteren krankheitsbedingten Ausfall beeinflusst wurde. Anne Fischer im B- Juniorinnen Bereich in den Projektbooten des LRVBWs. Sie nahm an beiden Tagen sowohl im Vierer ohne als auch im Achter teil und wurde aufgrund ihrer Leistung in beiden Booten auf den Schlagplatz befördert.

Datum: 4. bis 5. Mai 2024
Autorin: Sophia Brenke
Fotos: Petra Röhrbein
42. Schokinag Oberrheinische
Frühregatta
Am Wochenende von 20. und 21.4. war es wieder so weit: die alljährliche Aprilregatta in Mannheim stand auf dem Programm. Am Samstag machte sich die Karlsruher Truppe bereits in aller Herrgottsfrüh um 6:30 Uhr auf den Weg in Richtung Rhein-Neckar Metropole. Dort startete der Renntag dann traditionell mit den 3.000 Meter Rennen der Kinder. Im Mädchen-Doppelzweier der 13- und 14-jährigen lieferten Klara Pilz und Charlotte Wiener einen leidenschaftlichen Kampf, der am Ende für Platz fünf reichte. Direkt anschließend ging Laurens Ochmann im Lgw. Jungen-Einer der 14-jährigen an den Start und durfte sich nach absolvierten 3.000 Metern über einen 5. Platz freuen. Anschließend waren die Junioren an der Reihe: Den Start machten Julian Müller und Henri Papp im Junioren-B Doppelzweier. Leider mussten sie sich ihren beiden Kontrahenten geschlagen geben und fuhren auf Platz drei. Keine Zeit zu verschnaufen: Nun waren die Juniorinnen-B im Einer an der Reihe. Anne Fischer fuhr in einem phänomenalen Rennen an allen vorbei und krönte sich schließlich mit dem ersten Platz. Lena Weinhardt fuhr ebenfalls ein bärenstarkes Rennen, am Ende reichte es für einen guten 4. Platz. Nach den B-Juniorinnen waren nun die schweren B-Junioren im Einer an der Reihe. Wim Fischer schlug sich ebenfalls bravourös und ruderte auf einen vierten Platz. Im Anschluss war dann Adrian Mengedoht im Männer Einer-A dran. Bei widrigsten Bedingungen sicherte er sich einen sehr guten zweiten Platz. Am späten Nachmittag standen die Vierer auf dem Programm. Der Junioren-Doppelvierer B mit Wim Fischer, Julian Müller, Henri Papp und Bora Ipek, gesteuert von Benedikt Schmidt, hatte starke Probleme mit den Witterungsbedingungen und musste sich seinem Kontrahenten geschlagen geben. Von den Junioren-B zu den Juniorinnen-B in den Vierer ohne: Anne Fischer ging in einer Renngemeinschaft mit Mannheim und Stuttgart-Cannstatt an den Start. Am Ende des Rennens stand ein guter vierter Platz. Den Abschluss am Samstag machte Adrian Mengedoht im Männer-Doppelvierer A: In einer Renngemeinschaft mit Worms und Stuttgart stand am Ende der zweite Platz auf der Anzeigetafel.
Der Sonntag begann noch früher. Bereits um 6:15 Uhr machte sich die Regatta-Truppe auf den Weg. Den Start in den Renntag machte Laurens Ochmann im leichten Einer der 14-jährigen und krönte sich schließlich nach absolvierten 1.000 Metern mit dem Gewinn der Goldmedaille. Im Anschluss ging der Junioren-Doppelzweier B von Wim Fischer und Julian Müller aufs Wasser. In dem 5 Boote starken Feld mussten sie sich nur dem Ulmer Boot geschlagen geben und fuhren auf einen starken zweiten Platz. Direkt im Anschluss war das Einer Rennen der Juniorinnen-B an der Reihe. Anne Fischer konnte sich in ihrem LK1-Rennen einen starken 3. Platz sichern. Lena Weinhardt schaffte ebenfalls einen guten 4. Platz. Anschließend positionierte sich Charlotte Wiener für ihr Einer-Rennen der 14-jährigen am Start und landete auf einem sehr guten zweiten Platz. Danach folgte das Rennen von Adrian Mengedoth im Männer Einer-A. Nach geruderten 1500 Metern durfte er sich über den dritten Platz freuen. Nun lagen die Leichtgewicht-Einer der 14-jährigen Mädchen am Start: Klara Pilz landete schließlich auf einem erfreulichen dritten Platz. Dann durften sich die Zuschauer wieder über das Rennen der Junioren-B im Doppelvierer freuen. Die Karlsruher Mannschaft um Wim Fischer, Julian Müller, Bora, Ipek und Henri Papp, erneut gesteuert von Benedikt Schmitt, musste sich auch bei diesem Mla bedauerlicherweise dem Gegner geschlagen geben. Darauf folgte wie am Vortag auch der Vierer ohne der Juniorinnen-B: Anne Fischer fuhr in ihrer Renngemeinschaft mit Mannheim und Cannstatt auf einen tollen zweiten Platz. Den Abschluss des Renntags machten Charlotte Wiener und Klara Pilz im Mädchen-Doppelzweier der 13 u. 14-jährigen. Nach geruderten 1.000 Metern stand zum Abschluss der Schokinag-Regatta ein toller 4. Platz. Gegen 19:30 Uhr ging dann ein anstrengendes Wochenende für die Karlsruher Delegation zu Ende. Trotz widriger Wetterbedingungen wurden tolle Leistungen gezeigt und jeder kam auf seine Kosten. Am Ende lässt sich sagen, dass das Wochenende ein voller Erfolg war.

Datum: 20. bis 21. April 2024
Autor: Julian Müller
Fotos: Mael Papp
Saisonauftakt
der Karlsruher Sportler
Zwei Wochen voller Programm stand für die Trainingsgruppe des LSP Karlsruhe während der diesjährigen Osterferien an. Direkt am Sonntag ging es für den U23-Teil der Gruppe, verstärkt mit den A-Junioren Lars Trampert und Sophia Brenke, ins Trainingslager nach Neckarelz. Dort wurde, zusammen mit Sportlern des Mannheimer Ruderclubs und der RG Heidelberg, an den letzten Feinschliffen vor Saisonbeginn gearbeitet. Nach einer Woche mit intensivem Training und einer zufriedenstellenden Abschlussbelastung ging es am Ostersonntag wieder zurück nach Karlsruhe.
Fast zeitgleich fand auch das Ostertrainingslager des LRV BW in Breisach statt. Dort war Anne Fischer fleißig und konnte mit dem B-Projekt des Landesruderverbandes einige Kilometer sammeln. Auch Sophia Brenke fuhr mit Zweierpartnerin Hanna Sättler (Ruderclub Nürtingen) für eine zweite Trainingswoche nach Breisach, um sich dort für die kommenden Regatten vorzubereiten. Der Auftakt der nationalen Saison erfolgte für Clara Reiter, Helena Brenke, Lars Trampert und Claire Licht (Breisacher RV) dann am ersten Aprilwochenende in Leipzig. Bei fast schon sommerlichen Temperaturen stand am Samstag für die U23 der 2000m-Ergometertest an. Bei dem wohl wichtigsten Ergotest des ganzen Jahres konnten größtenteils sehr zufriedenstellende Ergebnisse eingefahren werden. Bei angenehmen 24 Grad und leichten Schiebewind folgte dann am Sonntag die traditionelle 6000m Kaderlangstrecke auf dem Elster-Saale-Kanal.

Den Anfang machte Clara mit Partnerin Eva Weitzel aus Oldenburg im SF2-, der derzeit am Bundesstützpunkt Rostock trainiert, und verpasste leider knapp das Podest mit einem starken 4. Platz. In dem etwas kleineren Feld des leichten Fraueneiners fuhr Helena ein starkes Rennen und landete mit ihrer Leistung auf Platz 2. Mit etwa 5 Sekunden Abstand konnte sich Claire knapp hinter Helena den vierten Platz sichern. Den Karlsruher Abschluss machte dann am frühen Nachmittag Lars im Junioren Einer und bot sich ebenfalls mit dem vierten Platz in ein einem großen 44 Boote Feld für nationale Spitzenboote an.

Insgesamt war es ein sehr erfolgreiches Auftaktwochenende für die Sportler des LSP Karlsruhe, an dem die harte Arbeit während des Winters belohnt wurde und sich die Sportler schon einmal gut präsentieren konnten.
Autorin: Claire Licht
Datum: 7. April 2024
Es stellt sich vor:
Lars
Ich heiße Lars, bin 18 Jahre alt und rudere jetzt seit sechs Jahren. Ich kam zum Rudern durch eine Projektwoche an meiner Schule, bei der das Rudern von der Ruder AG zum Ausprobieren angeboten wurde. Ein weiterer Grund ist, dass mein Vater früher als Jugendlicher auch schon gerudert hat. Außerdem war ich früher sehr unsportlich und der Arzt meinte, dass ich für mein Alter viel zu wenig Muskulatur habe.

Daran erkennt man mich auf dem Wasser:
Auf dem Wasser bin ich durch meine goldene Oakley-Sonnenbrille und meine ruhigen, langen Schläge zu erkennen.
Mein schönstes Rudererlebnis und/ oder mein größter Rudererfolg:
Mein schönstes Rudererlebnis bis jetzt war das Vierer Projekt mit Ulm, Mannheim und Offenbach, das ich letztes Jahr hatte. Dabei hatte ich viel Spaß und viel gelernt, sowohl im Rudern als auch im Organisieren. Mein größter Rudererfolg ist der Sieg im JMB 1x LG 2021 auf der DJM in Essen.
Lieblingsboot in Karlsruhe und Lieblingsbootsklasse:
Mein Lieblingsboot in Karlsruhe ist „Ungeheuer“ und meine Lieblingsbootsklasse ist der Einer, weil man dort seine Ruhe haben kann und man nicht abhängig von einem Bootspartner ist. Aber ich mag auch alle anderen Bootsklassen, um Abwechslung zu haben.
Dafür trainiere ich mehrfach die Woche:
Um das Beste aus mir herauszuholen und immer das Bestmögliche auf den Regatten zu erreichen.
Das mache ich, wenn ich gerade mal nicht im Boot sitze:
Einfach entspannen und die Dinge, die außerhalb des Ruderns erledigt werden müssen, angehen, für die man während des Trainings keine Zeit findet.
Wie sieht dein Lieblingstraining aus?
Ich habe kein Lieblingstraining, aber dafür eher einen Lieblingstrainingsplan. Mir gefällt es, wenn ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Krafttraining, Grundlagenausdauer - wie zum Beispiel Rennradfahren - und längeren, lockeren Einheiten auf dem Wasser gegeben ist. Natürlich dürfen auch kurze, spritzige Trainingseinheiten nicht fehlen.
Foto: Jochen Brill
Es stellt sich vor:
Johannes
Ich bin der Johannes, 23 Jahre alt, und rudere seit 2021.

Wie kamst du zum Rudern?
Rudern wollte ich schon immer mal ausprobieren. Irgendwann hab ich mich dann mal zu einem Anfängerkurs angemeldet.
Daran erkennt man mich auf dem Wasser:
Ich bin eigentlich immer mit ner Chaskee Cap aufm Wasser und trage 0815-Sportkleidung oder Trikots vom SC Freiburg. Auf dem Niveau wie ich rudere brauch ich keinen Einteiler ;)
Mein schönstes Rudererlebnis:
Vogalonga 2023
Lieblingsboot in Karlsruhe und Lieblingsbootsklasse:
Kirchboot
An diesem Ort würde ich gerne mal rudern:
Les Gorges du Verdon, Provence, Frankreich. Und auf dem Lac d'Annecy, ebenfalls in Frankreich, am Rande der Alpen. Mit dem Kirchboot natürlich.
Das mache ich, wenn ich gerade mal nicht im Boot sitze:
Momentan noch die Schulbank drücken, bis ich im Sommer meine Weiterbildung zum staatl. geprüften Techniker für Maschinentechnik abgeschlossen habe. Im Anschluss daran werde ich aus jobtechnischen Gründen den KRV im September verlassen und ins Allgäu nach Memmingen ziehen. Ansonsten standen in den letzten Jahren die Stunden in der Werkstatt immer in direkter Konkurrenz zu den Stunden auf dem Wasser. Ich hab sehr viel Spaß an den Ausfahrten mit dem Kirchboot und entsprechend ist es mir ein Anliegen, dass das Kirchboot noch einige Ausfahrten technisch mit macht. Für sämtliche ergänzende Bauten, die den Spaß im Kirchboot steigern bin ich jederzeit bereit auch Überstunden und Sonderschichten einzulegen.
Bier des
Monats
Alles ist vergänglich, nur der Durst bleibt lebenslänglich! Grund genug, um im Newsletter weiterhin die monatlichen Bierspezialitäten vorzustellen. Ob hell oder dunkel, von ober- bis untergärig, ich hoffe, dass auch künftig für jeden Geschmack etwas dabei ist und wünsche guten Durst!
Erstmalig steht diesen Monat ein Imperial Stout, die britische Version eines Schwarzbiers, bei uns in der Schenke. Gebraut wird das Bier, mit dem passenden Namen ‚Zapfenduster‘, bei Bamberg in einer deutsch-brasilianischen Kleinbrauerei. Diese vielversprechende Kombination der internationalen Braukunst, bringt Rauchmalzaroma und Kaffeenoten zu einem süffigen Bier zusammen. Deutsche Bodenständigkeit und brasilianische Leichtfüßigkeit vereinbart in einem Bier - nur bei uns in der Schenke ! ;)

Autor: Lenz Kiefer